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Bilder von der Obereichstätter Pfarrkirche
Die dem hl.
St. Johannes dem Evangelisten geweihte Pfarrkirche ist reich mit
Kunstschätzen aus der Zeit der Gotik und des Barock ausgestattet.
Sie zeugen vom Kunstsinn vergangener Generationen.
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Das Hochaltarbild, eine
gute Meisterarbeit von
J. R. Stammer aus dem Jahre 1763,
zeigt den hl. Johannes auf Patmos.
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Bilder oben und unten:
Eine dem Barock gut nachempfundene Malerei ist das
Deckengemälde von F. X. Hartmann aus dem Jahre 1914. Auch es
zeigt den Kirchenpatron bei einer seiner Visionen -
eine Ansicht von Obereichstätt bildet auf diesem Bild den
Hintergrund.
Dem Verfasser der "Geheimen Offenbarung" erscheint das
"große Zeichen am Himmel": Die "Frau mit der Sonne
umkleidet und den Mond zu ihren Füßen" besiegt die
Schlange.

Bild links:
Die dritte
Johannesdarstellung in der Kirche, die kleine Holzfigur an
der rückwärtigen Kirchenwand, stammt aus spätgotischer Zeit.
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Zwei ganz verschiedene
Mariendarstellungen:
Die barocke Rosenkranzmadonna über dem Chorbogen entstand
um 1700, die gotische Sandsteinmadonna auf dem linken
Seitenaltar stand früher in einer Nische auf dem
Frauenfelsen oberhalb des Hüttenwerks, wo sie von den
Fuhrleuten, die mit ihren schwer beladenen Fuhrwerken das
Roheisenerz zum Hüttenwerk brachten, um ihren Schutz
angerufen wurde.
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1959 wurde sie zum
Schutz vor Verwitterung in die
Kirche gebracht. |

Eine erlesene
Kostbarkeit ist das ausdrucksstarke Monumentalkreuz, dessen
Entstehung um 1500 angesetzt wird, also an der Schwelle von
der Gotik zur Renaissance. Nach der Säkularisation wurde es
- für heutige Verhältnisse spottbillig - von der Gemeinde
Obereichstätt um den Monatslohn eines Maurers gekauft.
Die beiden Assistenzfiguren Maria und Johannes kamen damals
nach München und befinden sich heute im Zweigmusem des
Bayerischen Nationalmuseums auf der Festung Rosenberg in
Kronach. |

"Der Erlöser ist soeben
verschieden. Die Spuren seines qualvollen Leidens treten zurück vor
den Äußerungen der heldenmütigen Hingabe und Ergebung. Der
Meister verfügte über die volle Beherrschung der
Kunstmittel. Es ist das Reifste, was Spätgotik aus Eigenem
erreicht hat. Das Werk zählt zu den besten aus dieser
Kunstperiode."
Pfarrer Josef
Söllner 1974 |

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Am Korpus der barocken
Kanzel befinden sich Halbstatuen der vier Evangelisten. |

... darunter (zum
vierten Mal) auch der Kirchenpatron , der Apostel und
Evangelist Johannes |
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Die Kreuzwegstationen am den Wänden des Mittelschiffs
schnitzte der Bildhauer Wieland Graf aus Eichstätt.
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Bilder von der Lambertus-Kapelle

Das Kirchlein birgt ein
kostbares Barockaltärchen aus dem Jahr 1702. Vier Säulen
tragen einen Segmentgiebel mit zwei Engeln, die Stab und
Mitra halten. Das Altarbild, eine hervorragende Malarbeit,
zeigt Maria, die ihr Kind zeigt, zwischen Lambertus und
Maria Magdalena, das von Akanthusschnitzereien umrahmte
Antependium den Tod des hl. Lambertus und die Sünderin Maria
Magdalena in der Buße. |

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Die
Holzstatuetten der beiden Patrone Lambertus (links) und Maria
Magdalena (rechts)
stammen aus der Zeit um 1320.
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In spätgotischer Zeit
wurde das niedrige Portal mit einem "Eselsrückenbogen"
versehen. |

Bei einer grundlegenden
Sanierung der Kapelle Anfang der 80er Jahre legte man an der
Südwand einen kleinen Teil der romanischen Fresken frei, die
wohl ursprünglich das ganze Kirchenschiff bedeckten und
unter dem alten Putz noch vorhanden sind. Zur weiteren
Freilegung fehlen vorläufig die finanziellen Mittel. |
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