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Ried
Beim Rückzug aus ihrem einstigen Tal hinterließ die Donau Seen, die allmählich verlandeten und "Riede" bildeten. Davon leitet der Ortsteil "Ried" mit ca. 70 Einwohnern, 3 km südlich von Dollnstein im Wellheimer Trockental (Urdonautal) gelegen, seinen Namen ab. In der Nähe des Ortes befinden sich etwa 1 km südwestlich auf einem Bergsporn noch die Grundmauern eines Herrensitzes aus der Eisenzeit, des "Hünenrings", Die im Auslauf des Bergsporns darunter gelegene Höhlenruine (Felsentor) des Beixensteins war schon in der Altsteinzeit besiedelt. Hier endet auch der '"Jägersteig", ein fast alpiner Steig, auf dem das am Westhang des Tals gelegene Naturwaldreservat Beixenhart mit seinen Felsgruppen durchwandert werden kann.
Ried im Urdonautal
Das einst sumpfige, "Moos" genannte Gebiet nördlich des Groppenhofs war früher ein wichtiger Weidegrund für das Vieh. Um 1800 wurde er an Gemeindebürger ohne Grund und Boden aufgeteilt. Die so entstandenen "Moosteile" galten als sehr fruchtbar und wurden bis zur Flurbereinigung 1972 gartenähnlich bewirtschaftet. Erst im Zug der Flurbereinigung wurde das Gebiet durch einen künstlichen Weiher entwässert , der heute ein gern aufgesuchtes Erholungsgebiet mit einem Kinderspielplatz ist.
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| Nann |